Was ist Verhaltenstherapie?

Verhaltenstherapie ist eine Form der Psychotherapie. Sie ist wissenschaftlich umfassend untersucht und kommt bei vielen verschiedenen psychischen Erkrankungen zum Einsatz, wie zum Beispiel bei Ängsten und Depression. Die Verhaltenstherapie umfasst eine große Anzahl an verschiedenen Methoden, Techniken und Interventionen, die alle dabei helfen sollen, die eigene Handlungsfähigkeit und Selbstkontrolle zu verbessern.

Die Verhaltenstherapie setzt an den aktuellen Problemen an, ist also problemorientiert. Gleichzeitig ist sie zielorientiert, da für den Therapieverlauf Ziele formuliert werden, die die Patientin/der Patient mit Hilfe der Therapie erreichen möchte.
Im Therapieverlauf ist die aktive Mitarbeit der Patientin/des Patienten wichtig, zum Beispiel beim Erproben neuer Vehaltensweisen. Die Verhaltenstherapie ist also auch handlungsorientiert.
Die in den Therapiesitzungen erarbeiteten Erkenntnisse und Fähigkeiten kann die Patientin/der Patient in ihren/seinen Alltag übertragen, einüben und umsetzen.

Grundidee

Die Verhaltenstherapie geht davon aus, dass Verhaltensweisen (unbewusst) erlernt sind. Und dass dysfunktionale (= nicht hilfreiche) Verhaltensweisen ersetzt werden können, indem neue, funktionalere (= hilfreichere) Verhaltensweisen erlernt werden.
Ein weiterer Grundsatz besagt, dass Verhalten, Gedanken und Gefühle eng miteinander zusammenhängen und sich gegenseitig beeinflussen: das Verhalten in einer Situation hängt davon ab, wie die Situation bewertet wird (also wie man über die Situation denkt). Ebenfalls eng von der Bewertung abhängig ist, wie man sich in der Situation fühlt – und das Gefühl hat wiederum Einfluss auf das Verhalten.

Möchten Sie mehr über die Verhaltenstherapie erfahren? Rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir eine E-Mail.
Telefon: 09134 – 706937
E-Mail: info@daniela-lemm.de

Was bedeutet Verhaltenstherapie konkret für Sie?

Im Rahmen einer kognitiven Verhaltenstherapie in meiner Praxis in Dormitz oder auch an meinem Zweitsitz in Nürnberg beschäftigen wir uns mit Ihrer aktuellen Situation und betrachten also die Gegenwart: Sie schildern mir die Probleme, die Ihr Wohlbefinden stören.

Ebenfalls möchte von Ihnen wissen, was Sie sich stattdessen wünschen. Erzählen Sie mir, was sich durch die Verhaltenstherapie verändern soll, damit Sie sich wieder wohlfühlen.

Nach dieser ausführlichen Problem- und Zielanalyse entwickeln wir gemeinsam für Sie individuell passende Lösungsmöglichkeiten und Strategien, mit denen Sie lernen, Ihre Probleme zu bewältigen.
Sie können lernen, dysfunktionale (= nicht hilfreiche) Gedanken, Bewertungen und Grundannahmen zu erkennen und auf sie zu reagieren. Sie lernen, diese auf eine hilfreiche Weise zu hinterfragen, zu überprüfen und zu verändern. Dies kann im Folgenden Ihre Gefühle, Ihre Stimmung und Ihr Verhalten positiv beeinflussen.

Die Verhaltenstherapie ist also eine Art Hilfe zur Selbsthilfe. Die äußeren Umstände können wir häufig nicht verändern. Jedoch können Sie sich selbst verändern: Sie können neue Sicht- und Denkweisen entwickeln und lernen so, mit den Situationen anders umzugehen. Sie können neue Handlungsweisen erlernen und lernen, diese anzuwenden. So können Sie neue Erfahrungen machen und wieder die Kontrolle über sich übernehmen.

Wie oben bereits erwähnt, bietet die Verhaltenstherapie eine Vielzahl an Methoden, Techniken und Interventionen. Wir entscheiden gemeinsam, was für Sie gut passt, denn mir ist es wichtig, Sie aktiv in den Therapieprozess einzubeziehen.
Ebenfalls wichtig ist mir, dass Sie für sich Ihr Therapie-Tempo bestimmen.

Bei Bedarf lasse ich zudem Methoden aus dem Stressmanagement und Entspannungsmethoden in die Therapie einfließen.

Vielleicht ist die Verhaltenstherapie für Sie der richtige Weg. Vereinbaren Sie Ihren ersten Termin und rufen Sie mich an oder schreiben Sie mir eine E-Mail.
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„Wenn Du Deine Sicht auf die Dinge veränderst, verändern sich die Dinge, die Du siehst.“ – Dr. Wayne Dyer